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Quantum Hackathon@IOF 2026: Quantenkommunikation praxisnah erleben

Teilnehmende des Hackathons als Gruppenfoto

Wie lässt sich Quantenkommunikation nicht nur erklären, sondern auch selbst erleben? Dieser Frage widmete sich der Quantum Hackathon@IOF 2026, der am 29. und 30. Juli am Fraunhofer IOF in Jena stattfand. Rund 20 Teilnehmende aus Deutschland, Polen, Rumänien, China, Indien und Ägypten arbeiteten gemeinsam mit Forschenden der Fraunhofer-Institute IOF und ISI an praktischen Herausforderungen rund um die sichere Kommunikation der Zukunft.

Ein Hackathon ist ein intensives Arbeitsformat, bei dem interdisziplinäre Teams innerhalb kurzer Zeit gemeinsam Lösungen für konkrete Fragestellungen entwickeln. Im Quantum Hackathon stand dabei nicht die Entwicklung neuer Software im Mittelpunkt, sondern das praktische Verständnis der Quantenkommunikation.

Hierfür stellte das Fraunhofer IOF ein eigens entwickeltes Quantenkommunikationssystem bereit, das für den Hackathon gezielt so angepasst wurde, dass ein kontrollierter Angriff möglich war. Die Teilnehmenden schlüpften in die Rolle der Angreiferin „Eve“ und versuchten, die Kommunikation zwischen den beiden Kommunikationspartnern „Alice“ und „Bob“ abzuhören. Anschließend analysierten sie die gewonnenen Daten und untersuchten, welche Auswirkungen der Angriff auf das System hatte.

Der praktische Ansatz ermöglichte einen direkten Einblick in die Funktionsweise der Quantenkommunikation. Statt theoretischer Modelle standen das eigene Experimentieren, das gemeinsame Lösen von Problemen und der fachliche Austausch im Vordergrund. So konnten die Teilnehmenden nachvollziehen, warum Quantenkommunikation als besonders sichere Technologie gilt und welche technischen Herausforderungen bei ihrer Umsetzung bestehen.

Der Hackathon war Teil des vom Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) geförderten Verbundprojekts O-PEN, das neue Formate der Wissenschaftskommunikation für Quantenkommunikation entwickelt und erprobt. Ziel ist es, komplexe Zukunftstechnologien verständlich und erlebbar zu machen sowie den Austausch zwischen Forschung und Gesellschaft zu fördern.

Die positiven Rückmeldungen der Teilnehmenden zeigen, dass praxisorientierte Formate wie der Quantum Hackathon einen wertvollen Beitrag leisten können, um Quantenkommunikation greifbar zu machen und Interesse an der Technologie zu wecken. Die Erfahrungen aus dem Hackathon fließen nun in die Weiterentwicklung der im Projekt entstandenen Angebote ein. Eine Neuauflage des Quantum Hackathons wird für 2027 angestrebt.

Mehr Informationen zum Quantum Hackathon folgen in Kürze auf dieser Website.

Zur Pressemitteilung: Link

Foto: ©Fraunhofer IOF

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