Im Mittelpunkt stand dabei nicht die Theorie, sondern das eigene Ausprobieren. In kleinen Teams arbeiteten die Teilnehmenden an einem speziell entwickelten Quantenkommunikationssystem und versuchten, dessen Kommunikation abzuhören, die übertragenen Daten auszuwerten und die Auswirkungen ihres Angriffs auf das System zu analysieren. Das dafür entwickelte Quanten-Setup wurde vom Fraunhofer IOF gezielt so angepasst, dass ein kontrollierter Angriff überhaupt möglich war.
Der Hackathon brachte Studierende, Nachwuchsforschende sowie IT- und Cybersecurity-Interessierte mit unterschiedlichen fachlichen Hintergründen zusammen. Gemeinsam entwickelten sie ein praxisnahes Verständnis dafür, wie Quantenkommunikation funktioniert, welche Herausforderungen ihre Umsetzung mit sich bringt und warum sie als Schlüsseltechnologie für eine sichere digitale Kommunikation gilt.
Die Veranstaltung war Teil des vom Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) geförderten Verbundprojekts O-PEN, das neue Wege der Wissenschaftskommunikation rund um die Quantenkommunikation erprobt. Ziel ist es, komplexe Zukunftstechnologien durch interaktive Formate verständlich und erfahrbar zu machen.
Mehr Informationen zum Quantum Hackathon folgen in Kürze auf dieser Website.
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Foto: ©Fraunhofer IOF