Im neuen Forschungsprojekt PIC-PAM entwickeln Partner aus Thüringen eine kompaktere Generation von Hardware für die Quantenschlüsselverteilung (QKD). Mehrere bislang getrennte optische und elektronische Komponenten sollen künftig auf einem wenige Millimeter großen Chip vereint werden.
Das Neue daran: Quantenkommunikation benötigt heute häufig aufwendige und vergleichsweise große Spezialhardware. Durch die Integration auf einem Chip könnten zukünftige Systeme kleiner, günstiger und einfacher in bestehende Glasfasernetze integriert werden.
Langfristig könnte dies dazu beitragen, quantensichere Kommunikation breiter verfügbar zu machen – beispielsweise für Rechenzentren, kritische Infrastrukturen oder öffentliche Einrichtungen. Davon profitieren letztlich auch Bürgerinnen und Bürger, wenn sensible Daten künftig besser vor Cyberangriffen und den Risiken leistungsfähiger Quantencomputer geschützt werden können.
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